Sicherheitszylinder erklärt: Klasse 2 vs. Klasse 3
Der Zylinder ist das Herz Ihrer Wohnungstür. Standard-Zylinder lassen sich in Sekunden überbohren oder mit einfachen Werkzeugen öffnen. Sicherheitszylinder bieten gestaffelten Schutz – doch welche Klasse brauchen Sie wirklich?
Was bedeuten die Klassen?
Zylinder der Klasse 2 (DIN/VdS) bieten Basis-Schutz gegen Ziehen, Bohren und Picking für die meisten Wohnungstüren. Klasse 3 ist deutlich robuster und für höhere Sicherheitsanforderungen gedacht.
Nicht jede Tür verträgt jeden Zylinder – Länge, Profil und Beschlag müssen passen. Wir messen vor Ort.
Bohrschutz und Ziehschutz
Bohrschutz verhindert, dass der Zylinder einfach ausgebohrt wird. Ziehschutz erschwert das Herausziehen mit Gewalt – beides ist bei Sicherheitszylindern Standard.
Billige No-Name-Zylinder aus dem Baumarkt bieten diese Schutzmechanismen selten zuverlässig.
Schließzylinder und Schließanlage
In Mehrfamilienhäusern arbeiten Zylinder oft in einer Schließanlage zusammen. Beim Wechsel muss das System erhalten bleiben – hier ist Fachwissen gefragt.
Wir führen Markenware von ABUS, DOM, WILKA und EVVA und dokumentieren den Schließplan bei Bedarf.
💡 Profi-Tipps auf einen Blick
- Klasse 2 reicht für die meisten Stuttgarter Altbauwohnungen vollkommen aus.
- Klasse 3 lohnt sich bei Einzelhäusern, Gewerbe oder nach wiederholtem Einbruchsversuch.
- Zylinderlänge von außen möglichst kurz halten – weniger Angriffsfläche.
- Kopierschutz-Karten verhindern unbefugtes Nachmachen von Schlüsseln.
Fragen oder Notfall in Stuttgart?
Rufen Sie uns an – Festpreis vorab, 24h erreichbar, in der Regel in 15 Minuten vor Ort.