Wann ist ein Schlosswechsel wirklich nötig?
Nicht jede Aussperrung erfordert ein neues Schloss. Umgekehrt gibt es Situationen, in denen ein Zylinderwechsel Pflicht ist – aus Sicherheitsgründen. Wir erklären die wichtigsten Fälle.
Tür zugefallen – meist kein Wechsel nötig
Die häufigste Situation: Die Tür fiel zu, der Schlüssel liegt drinnen. Hier öffnen wir zerstörungsfrei – das Schloss bleibt unversehrt und funktionsfähig.
Ein seriöser Monteur drängt Sie in diesem Fall nicht zu einem teuren Austausch.
Schlüsselverlust – oft Wechsel empfohlen
Wenn Sie nicht wissen, wo der Schlüssel geblieben ist, kann jemand anderes Zugang haben. Dann ist ein Zylinderwechsel die sichere Lösung.
Bei Schlüsselbund mit Adresse oder Kennzeichnung der Wohnung ist die Dringlichkeit noch höher.
Nach Einbruch – sofort tauschen
Nach einem Einbruch sollten betroffene Schlösser und oft auch Nachbarzylinder gewechselt werden. Täter können Schlüssel oder Duplikate mitgenommen haben.
Dokumentieren Sie den Schaden für die Versicherung, bevor Sie Spuren beseitigen – Polizei-Tagebuch-Nummer notieren.
Umzug und Mieterwechsel
Bei Einzug in eine neue Wohnung wissen Sie nicht, wie viele Kopien im Umlauf sind. Ein Zylinderwechsel ist Standard und kostet ab 89 €.
Vermieter können den Wechsel verlangen – klären Sie das vor Einzug schriftlich.
💡 Profi-Tipps auf einen Blick
- Nur den Zylinder tauschen ist oft günstiger als das komplette Schloss.
- Schließanlagen erlauben den Austausch einzelner Zylinder ohne neue Schlüssel für alle.
- Defekte oder schwergängige Zylinder tauschen, bevor sie klemmen und Sie aussperren.
- Schlüssel nie mit Adresse am Schlüsselbund führen.
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